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Google löscht Bewertungen wegen Diffamierung: das steckt dahinter
Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: Seit Kurzem steht auf manchen Google-Unternehmensprofilen ein kleiner Hinweis wie „51 bis 100 Bewertungen wurden aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt". Diese Funktion ist neu, es gibt sie bisher nur in Deutschland. Und dahinter steckt mehr, als der kurze Satz verrät.
Was der Hinweis bedeutet
Google prüft Bewertungen nicht selbst darauf, ob sie stimmen. Wenn ein Unternehmen aber behauptet, eine Bewertung sei diffamierend, also rufschädigend oder falsch, kann es die Entfernung verlangen. In Deutschland ist die Hürde dafür niedrig: Ein Unternehmen kann zum Beispiel geltend machen, der Bewerter sei gar kein Kunde gewesen. Wenn niemand das Gegenteil beweisen kann, wird die Bewertung in vielen Fällen entfernt.
Die Zahl, die Google jetzt anzeigt, ist die Menge solcher Entfernungen aus den letzten 365 Tagen – bewusst als grobe Spanne, nicht als exakte Zahl.
Warum das ein zweischneidiges Schwert ist
Erst einmal ist mehr Transparenz gut. Aber der Haken liegt im System dahinter: Für die Löschung reicht oft die bloße Behauptung. Der Bewerter müsste beweisen, dass er wirklich vor Ort war, und das kann im Nachhinein kaum jemand.
Und ganz wichtig, fair gesagt: Eine entfernte Bewertung ist nicht automatisch ein Beweis, dass ein Unternehmen etwas zu verbergen hat. Unter den gelöschten Bewertungen sind mit Sicherheit auch echte Fälschungen, die zu Recht verschwunden sind.
Das eigentliche Problem liegt woanders: Von außen kann niemand unterscheiden, welche Bewertung berechtigt war und welche nicht. Genau diese Unsicherheit bleibt zurück.
Was wir bei TrustGoat anders machen
Bei TrustGoat hängt an einer belegten Bewertung ein Nachweis – zum Beispiel ein Kassenbon und ein Foto. Das ändert die Ausgangslage grundlegend:
| Bewertung bei Google | Belegte Bewertung bei TrustGoat | |
|---|---|---|
| Löschung auf bloße Behauptung | oft möglich | nicht möglich |
| Wer muss etwas beweisen? | der Bewerter | das Unternehmen |
Zum einen zieht das Argument „der war doch gar kein Kunde" nicht mehr, wenn ein Beleg zeigt, dass jemand wirklich vor Ort war. Zum anderen lässt sich eine belegte Bewertung nicht auf bloßen Zuruf entfernen: Ein Unternehmen müsste konkret nachweisen, dass etwas nicht stimmt, statt es einfach zu behaupten. Welche Beleg-Stufe wann passt, erklären wir dir unter Basic, Silver oder Gold.
Das heißt ausdrücklich nicht, dass bei uns nie etwas gelöscht wird. Nachweislich gefälschte Bewertungen sollen verschwinden – genau dafür ist der Beleg da. Wie wir Fälschungen herausfiltern, zeigen wir dir in den vier Mechanismen gegen Fake-Bewertungen.
Der Unterschied ist: Bei uns entscheidet der Nachweis, nicht die lauteste Beschwerde.
Und was hat das mit dir zu tun?
Eine ehrliche, belegte Bewertung ist ein bisschen Arbeit: Man muss vor Ort gewesen sein, den Bon aufheben, ein Foto machen. Genau diesen Aufwand vergüten wir. Nicht dein Urteil, nicht ob du positiv oder negativ bewertest, sondern die Mühe, deine Bewertung überprüfbar zu machen. Deshalb ist eine kritische Bewertung bei uns genauso viel wert wie eine gute.
Wenn du willst, dass deine Meinung zählt und nicht auf Zuruf wieder verschwindet, kannst du bei TrustGoat als Tester mitmachen. Du gehst hin, wo du sowieso hingehst, hältst fest, wie es wirklich war – und deine Bewertung bleibt, weil sie belegt ist.